| The aim of GIWA is to produce a comprehensive and integrated
global assessment of international waters, the ecological status of
and the causes of environmental problems in 66 water areas in the
world, and focus on the key issues and problems facing the aquatic
environment in transboundary waters. |
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| GIWA in brief are available in the following languages: |
English | Arabic | Chinese | Deutsch | Español | Français | Russian | Swedish |
| GIWA Kurzinformation |
- GIWA ist die Abkürzung für Global International Waters Assessment
[Globale Internationale Gewässerbewertung].
- GIWA ist ein Gewässerprogramm unter der Leitung der UNEP [United
Nations Environment Programme], dem Umweltprogramm der Vereinten
Nationen.
- GIWA wird zu rund 50 Prozent von der Global Environment Facility
[GEF, Globales Umweltorgan] finanziell unterstützt. Weitere maßgebliche
Geldgeber sind die National Oceanic and Atmospheric Administration,
NOAA [Nationale Behörde für Belange der Ozeane und Atmosphäre],
das Finnish Department for International Development Co-operation
[Finnische Amt für Internationale Entwicklung und Zusammenarbeit]
sowie die Swedish International Development Co-operation Agency,
Sida [Schwedische Agentur für Internationale Entwicklung und Zusammenarbeit].
- Zur Unterstützung bei der Umsetzung des GEF Projekt-Pakets
in diesen Bereichen wurden bereits weltweite Bewertungen zu den
Themen Biodiversität, Klimawechsel und Ozonschicht (Ozon der Stratosphäre)
erstellt. GIWA soll als vergleichbare Bewertung die Durchführung
der internationalen Gewässerkomponente der GEF unterstützen.
- GIWA wird für die Dauer von vier Jahren (mit Beginn im Juli
1999) arbeiten. Ihre Hauptgeschäftsstelle befindet sich an der
Universität Kalmar in Schweden, wo sich auch der Standort des
GIWA Kernteams und des Koordinationsbüros
befindet.
- Ziel ist die Ausarbeitung einer umfassenden und integrierten
globalen Bewertung internationaler Gewässer. Es handelt sich dabei
um eine systematische Bewertung der Umweltbedingungen und -probleme
in internationalen Gewässern, zu denen Hochsee-, Küstengewässer-
und Süßwasserbereiche sowie Oberflächenwasser und auch Grundwasser
zÉhlen.
- Gesamtziel der GIWA ist die Entwicklung einer umfassenden Strategiebewertung,
die von der GEF und ihren Partnern genutzt werden kann. Sie soll
Prioritäten setzen, dank derer dann Maßnahmen ergriffen werden
können, die für internationale Gewässer hilfreich und erleichternd
wirken. Dadurch sollen bedeutende positive Umweltbedingungen auf
nationaler, regionaler und globaler Ebene erreicht werden.
- GIWA ist nicht nur darauf angelegt, gegenwärtige Probleme und
ihre gesellschaftlichen Hauptursachen zu untersuchen, sondern
sie soll Szenarien zukünftiger Wasserressourcen der Welt entwickeln
und auch die politischen Handlungsmöglichkeiten analysieren.
- Letztendlich ist es das Ziel, für Entscheidungsträger und Manager,
die sich mit dem Thema der Wasserressourcen beschäftigen und mit
Umweltproblemen und Gefahren für grenzüberschreitende Gewässer
befassen, soliden wissenschaftlichen Rat zur Verfügung zu stellen.
- GIWA wird sich weltweit auf 66
grenzüberschreitende Gewässerareale konzentrieren. Die Bewertung
wird demzufolge Hochseegebiete, Oberflächen-Süßwasserareale und
Grundwasser umfassen.
- GIWA wird fünf Hauptproblemgebiete bearbeiten, zu denen 23
spezifische Umwelt- und sozio-ökonomische Probleme zählen. Als
wesentliche Herangehensweise werden Kausalkette-Analysen genutzt,
um die Verbindungen zwischen deutlich gewordenen Problemen und
ihren gesellschaftlichen Hauptursachen bestimmen und besser verstehen
zu können.
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| "Meere, Seen, Feuchtgebiete, Flüsse, Grundwasserbecken usw.
versorgen uns nicht nur mit Wasser für alle dem Menschen dienenden
Zwecke, sie stellen auch mit grundlegenden ökologischen und anderen
Nutzen ein lebenserhaltendes System dar. Der Charakter unseres Planeten
ist physikalisch wie auch biologisch vom Wasser geprägt. Ohne Wasser
würde alles Leben ersterben.
Obwohl der Mensch im weitesten Sinn vom Wasser abhängig ist, gibt
es in weltweitem Ausmaß ein verschlechtertes Gewässermilieu und
ein Mißmanagement von Wasserressourcen. Luftverschmutzung, die Zerstörung
von Habitaten, die Übernutzung lebendiger Ressourcen usw. bedrohen
die zukünftige Entwicklung der menschlichen Gesellschaft insbesondere
in den Ländern der Dritten Welt. Gewässerfragen spielen daher eine
bedeutende und stetig wachsende Rolle bei der Zusammenarbeit zur
internationalen Entwicklung. Die Global Environment Facility (GEF)
hat das Internationale Gewässer zu einem ihrer vier Kernbereiche
erklärt. GIWA wird die für die Arbeit der GEF in diesem Bereich
benötigten Informationen zur Verfügung stellen.
Professor Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor der UNEP, erklärte
zum Start der GIWA, daß "das Fehlen
einer internationalen Gewässerbewertung ein einzigartiges und ernsthaftes
Hindernis bei der Durchführung handfester Maßnahmen darstelle, da
keine Grundlage dafür bestehe, Flächen mit weltweiter Priorität
für eine Intervention zu bestimmen."
Töpfer äußerte ferner: "Im Vergleich
zu den Gutachten des Intergovernmental Panel on Climate Change,
IPCC [Zwischenstaatliches Forum zur Klimaveränderung], der Global
Biodiversity Assessment [Globalen Biodiversität Bewertung] und der
Stratospheric Ozone Assessment [Bewertung der Stratosphären-Ozonschicht]
unter der Führung der UNEP wird die Global International Waters
Assessment die wissenschaftliche Führung beim Umgang mit den weltweiten
Umweltproblemen sowie bei den Gefahren für grenzüberschreitende
Gewässer darstellen."
GIWA ist eine weltweite Bewertung, wird aber hauptsächlich in 66
Subregionen durchgeführt. Zu einem großen Teil wird sie auf den
vielen Untersuchungen aufbauen, die bereits vorhanden sind oder
auf verschiedenen Ebenen durchgeführt werden. Enge Kooperationsverbindungen
zu allen relevanten Organen und Tätigkeiten, die das weltweite GIWA-Netzwerk
ausmachen, werden aufgebaut; sie umfassen den Datenaustausch, die
Koordination von Programmen, gemeinsame Aktivitäten usw. Doppelte
Arbeit muß vermieden werden. Ein gut geplantes Netzwerk und eine
aktive Teilnahme einschlägiger Organisationen in allen Regionen
stellen zwei Vorbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung der
GIWA dar. |
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GIWA in depth |
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[PDF-file 4.6 mb] |
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